Sonntag, 13. Mai 2012

Dresdner Frühjahrsgespräch 2012 - im Rückblick



Das „Dresdner Frühjahrsgespräch 2012“ fand statt

am 05. Mai 2012 im Festsaal des Stadtmuseums Dresden.

Veranstaltungspartner:


Begrüßung
Vorstellung und Tätigkeit des NachDenkSeiten-Gesprächskreises Dresden
durch Herrn Dr. Axel Schwarz
     Hauptreferat
von Herrn Albrecht Müller, Nationalökonom und Herausgeber Der www.NachDenkSeiten.de
zur Thematik:
Für einen Pakt aller Demokraten gegen
Finanz-Zyniker und Spekulanten
Ein Pakt aller Werte schaffenden und an Werten orientierten Bürgerinnen und Bürger ist vonnöten. Er reicht von Wertkonservativen bis zur demokratischen Linken. Deren Auffassungsunterschiede sind angesichts der Bedrohung gering.

Podiumsgespräch und Diskussion
mit Herrn Albrecht Müller
Moderation: Herr Axel Schmidt-Gödelitz

(I.) „Für einen Pakt aller Demokraten gegen Finanz-Zyniker und Spekulanten“Text der Dresdner Rede

Am 5. Mai 12 habe ich zum Dresdner Frühjahrsgespräch eingeführt. Hier folgt der schriftliche Entwurf der Rede. Teile der Rede und die Diskussion waren zeitweise nachzuhören und zu sehen. Leider nicht in guter technischer Qualität. Informationen bietet und Links bietet die Internetseite zu den Dresdner Frühjahrsgesprächen. Hier also der Text der Rede, der natürlich vom gesprochenen Wort abweicht. Von Albrecht Müller
 

(II.) Herr Werner JAHN (coloRadio) hat die gesamte Veranstaltung im nachfolgendem "Audioportal Freier Radios" aufgenommen und kommentiert:
freie-radios.net
Audioportal Freier Radios

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Albrecht Müller: Für einen Pakt aller Demokraten gegen Finanz-Zyniker und Spekulanten

Dieser Beitrag enthält mehrere Teile
Kurzbeschreibung
Dresdener Frühjahrsgespräch Vortrag und Diskussion 5.5.2012 : Ein Pakt aller Werte schaffenden und an Werten orientierten Bürgerinnen und Bürger ist vonnöten. Er reicht von Wertkonservativen bis zur demokratischen Linken. Deren Auffassungsunterschiede sind angesichts der Bedrohung gering, meint Albrecht Müller Mitherausgeber und Autor der NachDenkSeiten. Albrecht Müller war u.a. Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt (ab 1973)
*Das zwischen den Veranstaltern – Friedrich Ebert Stiftung, DGB und NachDenkSeiten-Gespächskreis Dresden und mir abgesprochene Thema hat, wie mir die Veranstalter berichten, schon Irritationen ausgelöst. Im Einleitungstext heißt es: „Ein Pakt aller Werte schaffenden und an Werten orientierten Bürgerinnen und Bürger ist vonnöten. Er reicht von Wertkonservativen bis zur demokratischen Linken. Deren Auffassungsunterschiede sind angesichts der Bedrohung gering.“ Manche Konservative wollen nichts mit Linken zu tun haben; und manche Linke nichts mit Konservativen. Die Berührungsängste sind verständlich. Aber ich frage mich: Wie wollen wir mit der Macht der Finanzwirtschaft und der Spekulanten und ihren Zugriff auf die Politik fertig werden, wenn nicht einmal der Brückenschlag zwischen Wert-Konservativen und Linken möglich sein soll? Ich bin jedenfalls auf die Diskussion gespannt. Albrecht Müller
*(Illusionen – nicht nur / theo)
*Link: http://www.dresdner-frühjahrsgespräch201...
Beitragsart
Rohmaterial
Sprache
deutsch
Redaktionsbereich(e)
Wirtschaft/Soziales, Arbeitswelt
Serie
Produktionsdatum
10.05.2012
AutorInnen
theo
Radio
coloRadio, Dresden 98,4 / 99,3 MHz
Jordanstraße 5
01099 Dresden
fon: 0351/32054710 (Büro) -11 (Studio
buero(at)coloradio.org
Einführung Axel Schwarz Dresden (Hauptteil)
Länge
10:04 Minuten
Name/Größe
20120510-albrechtml-48168.mp3 / 9452 kB
Dateiformat
MPEG-1 Layer 3, 128 kbit/s, Stereo, (44100 kHz)
Datum
10.05.2012/22:10
Vortrag Albrecht Müller
Dieser Teil steht per Podcast nicht zur Verfügung
Länge
58:11 Minuten
Name/Größe
20120510-albrechtml-48169.mp3 / 54553 kB
Dateiformat
MPEG-1 Layer 3, 128 kbit/s, Stereo, (44100 kHz)
Datum
10.05.2012/22:13
Fragen an Albrecht Müller I
Dieser Teil steht per Podcast nicht zur Verfügung
Länge
46:18 Minuten
Name/Größe
20120510-albrechtml-48170.mp3 / 43412 kB
Dateiformat
MPEG-1 Layer 3, 128 kbit/s, Stereo, (44100 kHz)
Datum
10.05.2012/22:17
Fragen an Albrecht Müller II
Dieser Teil steht per Podcast nicht zur Verfügung
Länge
40:22 Minuten
Name/Größe
20120510-albrechtml-48171.mp3 / 37854 kB
Dateiformat
MPEG-1 Layer 3, 128 kbit/s, Stereo, (44100 kHz)
Datum
10.05.2012/22:23
Lizenz
Creative-Commons
Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.

Skript
keins


Quelle: http://freie-radios.net/48168

(III.) Herr MAIK MÜLLER (BERLIN)
hat das Hauptreferat von Albrecht Müller (aus technischen Gründen - teilweise - ) und das Podiumsgespäch und die Diskussion (vollständig) als VIDEO-STREAM aufgezeichnet.
Quelle:
http://www.livestream.com/undergroundreports/video?clipId=pla_a0c40c40-143f-4d20-8620-8fdfcb3dd90e

(IV.) Impressionen:

Dr. Axel Schwarz begrüßt die Teilnehmer
des "Dresdner Frühjahrsgespräches 2012"

ca. 200 Teilnehmer waren erschienen


Albrecht Müller (l.) und Axel Schmidt-Gödelitz


Albrecht Müller
als Hauptredner des "Dresdner Frühjahtsgespräches 2012"


Albrecht Müller
beim Podiumsgespräch in der Diskussion mit den Gästen

Podiumsgespräch: Gedanken und Fragen eines Gewerkschaftlers


Podiumsgespräch: "...aus der Weltwirtschaftskrise lernen!!!"


Podiumsgespärch: ".....ist die Parteiendemokratie am Ende ???"


Fortsetzung des Gedankenaustausches
beim Imbiss im Foyer des Dresdner Stadtmuseums (Landhaus)


Albrecht Müller im Gedankenaustausch
mit den Freunden des "NachDenkSeiten-Gesprächskreises Dresden"
am Rande des "Dresdner Frühjahrsgespräches 2012"
(V.) Nachtrag:
Veröffentlichung in der Sächsischen Zeitung vom 04.05.2012 (Rubrik "PERSPEKTIVEN"):
Albrecht Müller – Revolte dringend gesucht
Wir müssen die Politik aus den Fängen der Finanzwirtschaft befreien. Der linke Teil der Gesellschaft wird es allein nicht schaffen.
Fünfmal in der Woche kommen wir kurz vor der „Tagesschau“ in den Genuss von „Börse im Ersten“. Da wird uns dann zum Beispiel von Anja Kohl mit freudigem Gesicht verkündet, die Aktienkurse seien heute gestiegen. Und sie schaut traurig drein, wenn sie gesunken sind. Börsenberichterstattung zur besten Sendezeit auch im ZDF und bei den kommerziellen Sendern. Rauf oder runter mit den Kursen, wie auch immer, 100 Prozent aller Deutschen können allabendlich Zeugen von Stimmungsberichten werden, die 95 Prozent eigentlich gar nicht zu interessieren brauchten. Denn nur rund fünf Prozent aller Deutschen sind Besitzer von Aktien. Warum mutet man uns diese Börsenberichterstattung dennoch zu?
Das hat etwas damit zu tun, dass sich die Finanzwirtschaft eine Sonderrolle anmaßt und dass es ihr gelungen ist, das Geschehen auf den Finanzmärkten ins Zentrum des öffentlichen Interesses zu rücken. Damit wird der Eindruck erweckt, an den Börsen könne man leicht Geld verdienen, und Spekulation sei etwas außerordentlich Nützliches. Wenn die Kurse steigen, dann würden irgendwie irgendwo Werte geschaffen.
Und wenn sie zusammenbrechen, dann würden Werte vernichtet. So hatte sich sogar ein leibhaftiger Bundeskanzler einmal öffentlich geäußert: Gerhard Schröder.
Quelle:NachDenkSeiten
Quelle: Sächsische Zeitung [PDF - 209 KB]


Bearbeitung: Klaus Kempe
                   Mitorganisator des "Dresdner Frühjahrsgespräches 2012"





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